Archiv für den Monat Januar, 2010

Weser-Stadion als Lernzentrum politischer Bildung - Donnerstag, 28. Januar 2010

Bei Werder Bremen gehört das soziale Engagement zum festen Bestandteil der Vereins-Philosophie. Wie kaum ein anderer Bundesliga-Club setzt sich Werder mit großer Unterstützung seines Vereinspräsidenten Klaus-Dieter Fischer in verschiedenen Projekten für Antidiskriminierung, Gewaltprävention oder Fairplay ein.
Die Angebote der politischen Bildung für die Jugendlichen zielen darauf, Vorurteile, rechtsextremistische Orientierungen und Gewaltbereitschaft unter jungen Fans abzubauen.

Sich erinnern und die Zukunft gestalten - Mittwoch, 27. Januar 2010

Anlässlich des "Erinnerungstags im deutschen Fußball" am 20. Spieltag um den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, 27. Januar 2010: … Was haben sie aus der Vergangenheit gelernt? Sie verstehen, dass heute ihre Stimme gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in der Kurve und in den Kreisen, in denen sie verkehren, gefordert ist. …

Anti-Rassismus-Kampagne in Italien - Donnerstag, 21. Januar 2010

Nach den wiederholten rassistischen Gesängen gegen farbige Spieler startet die italienische Regierung eine Aktion gegen Ausländerfeindlichkeit in den Stadien.

Forschung legt Fokus auf Minderheiten - Donnerstag, 21. Januar 2010

Die UEFA hat sich mit dem Englischen Fußballverband (The FA), der Anti-Rassimus-Organisation in Großbritannien Kick It Out und dem Königlich-Niederländischen Fußballverband (KNVB) zusammengeschlossen, um sich mit der Repräsentation von Minderheiten im Fußball zu beschäftigen.

Rassismus: Juve-Fankurve bleibt gegen AS Rom leer - Freitag, 15. Januar 2010

Wegen rassistischer Sprechchöre gegen den dunkelhäutigen Fußballer Mario Balotelli sind Fanclubs von Juventus Turin vom Besuch des Serie-A-Spiels gegen den AS Rom ausgeschlossen.

Rassismus: Geldstrafen für “Juve” und Milan - Mittwoch, 13. Januar 2010

Rassistische Parolen seiner Fans kommen den italienischen Rekordmeister Juventus Turin erneut teuer zu stehen. Nach beleidigenden Sprechchören gegen den dunkelhäutigen Gäste-Torhüter Dida im Heimspiel gegen den AC Mailand (0:3) muss Juventus 40.000 Euro Geldstrafe bezahlen.

„Osservatore Romano“: Rassismus in Italien weit verbreitet - Dienstag, 12. Januar 2010

Eigentlicher Anlass sei die anhaltende Diffamierung des farbigen Stürmers Mario Balotelli von „Inter Mailand“ durch Fans gewesen, so der „Corriere“.

Ausgerechnet das Rassismus-Opfer muss blechen - Sonntag, 10. Januar 2010

Sein Name könnte nicht italienischer klingen: Mario Balotelli. Der 19-Jährige ist Italiens größtes Fußball-Talent. Im Nationalteam spielt er trotzdem nicht. Viele Fans hassen ihn - wegen seiner Hautfarbe.

Balotelli, das Feindbild Nummer eins - Samstag, 9. Januar 2010

Mario Balotelli hat es schwer in Italien, dabei ist der dynamische Angreifer doch eines der größten Talente im Land des Weltmeisters. Mit nur 19 Jahren hat er sich in der namhaft besetzten Offensivabteilung von Inter Mailand durchgesetzt, … Auch sein Verein muss zahlen – 15.000 Euro, weil Inter-Fans den ebenfalls dunkelhäutigen gegnerischen Spieler Luciano rassistisch […]

Platini will radikalere Anti-Rassismus-Maßnahmen - Samstag, 9. Januar 2010

Michel Platini hat eine radikalere Vorgehensweise im Kampf gegen den Rassismus in Fußballstadien gefordert. Der Uefa-Präsident würde auch Stadien schließen und Spiele abbrechen.