Alemannia Aachen-Aktion “Rassismus hat bei uns keinen Platz”

Gerade eben, vor der Fußball-Bundesliga-Begegnung zwischen den Aufsteigern Alemannia Aachen und VfL Bochum, setzte Gastgeber Aachen mit der Kampagne "Rassismus hat bei uns keinen Platz" ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit.

Club-Präsident Horst Heinrichs rief die Fans dazu auf, fair zu bleiben. "Spart euch beleidigende Lieder und Rufe", sagte der 60-Jährige. "Weltoffenheit und Toleranz sollten auch für unseren Tivoli gelten", führte er unter starkem Beifall aus. Außerdem wurden an alle Fans Materialien verteilt, die auf Aktionen im Internet wie www.tivoli.ac und www.fussballwmblog.de aufmerksam machen.

Wegen Fan-Schmährufen vor zwei Wochen gegen Borussia Mönchengladbachs brasilianischen Spieler Kahé war Alemannia Aachen vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt worden. Es gab auch rassistische Sprechchöre gegen Aachens Sichone seitens Gladbacher Anhänger, so dass auch deren Verein eine Geldbuße auferlegt wurde.

Ein Kommentar

  1. […] Der Tivoli-Club belässt es nicht nur bei härterer Repression gegen Rassismus. Bis zur Stunde haben sich 5.573 Menschen auf einer speziellen Internet-Seite (www.alemannia-aachen.de/antirassismus) zu der Kampagne bekannt. In einem im Stadion präsentierten begleitenden Filmspot beziehen die Aachener Profis Moses Sichone, Emil Noll und Kapitän Reiner Plaßhenrich stellvertretend für die komplette Mannschaft und den Verein deutlich Stellung. Die Liste der Internet-Einträge will Alemannia Aachen DFB-Präsident Theo Zwanziger zukommen lassen. […]

    Fussball-WM Blog » Blog Archiv » Alemannia Aachen: Rassistinnen identifiziert! - Sonntag, 1. Oktober 2006 at 17:15 Uhr

Kommentar hinterlassen