Alemannia Aachen: Rassistinnen identifiziert!
Alemannia Aachen hat mutmaßliche Rassistinnen identifiziert! Der Verein teilte heute mit, dass am Rande der Partie gegen Bochum die Personalien zweier Frauen (Gäste-Fans!) festgehalten worden seien, die rassistische Beleidigungen von sich gegeben hätten. Gegen diese Damen werden nun bundesweite Stadionverbote ausgesprochen. "Die Konsequenzen haben wir in der Vergangenheit mehrfach angekündigt", betonte Alemannia-Geschäftsführer Bernd Maas.
Der Tivoli-Club belässt es nicht nur bei härterer Repression gegen Rassismus. Bis zur Stunde haben sich 5.573 Menschen auf einer speziellen Internet-Seite (www.alemannia-aachen.de/antirassismus) zu der Kampagne bekannt. In einem im Stadion präsentierten begleitenden Filmspot beziehen die Aachener Profis Moses Sichone, Emil Noll und Kapitän Reiner Plaßhenrich stellvertretend für die komplette Mannschaft und den Verein deutlich Stellung. Die Liste der Internet-Einträge will Alemannia Aachen DFB-Präsident Theo Zwanziger zukommen lassen.

































[...] "Fußballfans aus NRW besuchten Auschwitz: Eine Reise gegen die Dummheit – Auschwitz und Schmähparolen gegen Juden kommen in den Gesängen deutscher Fußball-Fans ziemlich häufig vor. Fans von vier NRW-Clubs sind jetzt nach Krakau und Auschwitz gereist. Die Reise gegen Rechts soll nicht die letzte bleiben. (…) Die Gruppe besteht aus Fans von vier Vereinen, die sich untereinander nicht sonderlich mögen: Schalke 04, 1. FC Köln, Alemannia Aachen und MSV Duisburg. Sie ist längst zusammen gewachsen, als die Fans am nächsten Tag nach Auschwitz und ins Lager Birkenau aufbrechen. Sie werden in Auschwitz einen Kranz niederlegen. Aus jedem Verein trägt einer den Kranz mit an die Todesmauer, vor der Tausende Juden exekutiert wurden. (…)" [...]
Fussball-WM Blog » Blog Archiv » NRW-Fussballfans in Auschwitz - Freitag, 16. Mai 2008 at 20:59 Uhr