Bundespraesident wuerdigt neuen deutschen Patriotismus zur Fussball-WM!
Bundespräsident Horst Köhler würdigt den neuen zur Fußball-WM offen gezeigten deutschen Patriotismus als positives Bekenntnis zu Deutschland! Er sehe darin überhaupt keinen Vorläufer eines neuen "Nationalismus", sagte Köhler heute im Deutschlandfunk. Das begeisterte Schwenken der deutschen Farben sei für ihn etwas Schönes und Ausdruck der Freude, dass die Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland stattfinde. Auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, sehen in der patriotischen Stimmung ein freudiges Indiz. Lehmann: "Wir kranken in Deutschland daran, dass wir kein ausgeglichenes Verhältnis zu unserer Nation haben", sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz dem Magazin Focus. Die WM biete die große Chance, sich als weltoffener Gastgeber zu präsentieren. Er mahnt zugleich: „Wir müssen einen gesunden Weg finden, uns mit unserer Heimat zu identifizieren, der uns nicht den Blick in die Welt versperrt. Wir dürfen uns in dieser globalisierten Welt nicht auf uns zurückziehen.“
Zahlreiche Deutsche tragen derzeit ihren Patriotismus offen zur Schau. Noch nie waren bei einer WM so viele Deutschlandflaggen an Autos und Gebäuden zu sehen. Als Fanbekleidung stehen schwarz-rot-goldene Outfits hoch im Kurs. Auch ausländische Mitbrüger identifizieren sich mit ihrer neuen Heimat und schließen sich der offen bekundeten pro-deutschen Vaterlandsliebe an. Ahmed von fussballwmblog.de: "Warum sollten wir kein gutes Verhältnis zu diesem Deutschland haben? Wir haben es. Zu einem Deutschland, dass jeglichem übersteigerten Nationalstolz, Neonazismus und Rassismus die Rote Karte zeigt!" In diesem Zusammenhang weist die Redaktion auf den hohen Stellenwert von Gewaltprävention im Fußball, wie sie die "Daniel Nivel Stiftung" leistet, und von Jugendförderung durch Fußball (wie von der Stiftung Jugendfußball unterstützt) hin. Spenden für diese beiden beispielhaften Aktionen sind jederzeit über www.internetspende.org/de/spenden-wm.html möglich.

































Guten Abend! Solange der Patriot, egal ob deutsch oder nichtdeutsch, friedlich bleibt, keine Patrioten anderer Länder runtermacht und Toleranz übt, habe ich nichts gegen Vaterlandsstolz. Weil Ihr sowieso den Eindruck macht, gegen Rassisten die klarste Stellung in der Fußballbloggosfäre überhaupt zu beziehen, meine Hochachtung! Gesunder Stolz hat noch niemandem geschadet. Ach ja, das Finale verliert Euer Deutschland trotzdem gegen uns. Dann sind wir mit Fug und Recht stolz. o;
Ramirez's Selecao - Sonntag, 18. Juni 2006 at 20:19 Uhrwir sind Papst
patridiot.de - Donnerstag, 22. Juni 2006 at 1:30 Uhrwir werden Weltmeister
GOTT MIT UNS
www.patridiot.de
[…] Auf die Frage, ob der mit der Fußball-WM einhergehende Patriotismus in Deutschland ein Rezept gegen den Rechtsextremismus sei, antwortete die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch in der PHOENIX-Sendung "Im Dialog" (Ausstrahlung: heute, 23. Juni, 21.00 Uhr): "Ich würde dem zustimmen, absolut." […]
Fussball-WM Blog » Blog Archiv » Charlotte Knobloch: Fussball-WM-Patriotismus Rezept gegen Neonazis! - Freitag, 23. Juni 2006 at 21:44 Uhr