Italien – Australien 1:0!

Es war ein enttäuschendes Spiel. Durch einen, von Totti verwandelten, unberechtigten Elfmeter in der Nachspielzeit (90.+6) gewann Italien mit 1.0 gegen Australien. Mit einem Sieg der Azzurri hatten wir ja gerechnet, aber nicht mit einem solchen Zustandekommen. Überschattet wird der Sieg vom angeblichen Suizid-Versuch des neuen Juventus Turin-Managers Gianluca Pessotto.

3 Kommentare

  1. [...] Es ist nicht zu fassen. In diesem Moment, wo ich hier schreibe, schießt Adriano das zweite Tor für Brasilien gegen Ghana (das 1:0 hatte Ronaldo mit seinem 15. Bude bei Weltmeisterschaften insgesamt erzielt). Wieder mal die Nachspielzeit, in der ein Favorit gegen einen Außenseiter zuschlägt. Allerdings anders als im Italien-Australien-Spiel nicht Ende der zweiten Halbzeit, sondern in der ersten. Abermals aber irregulär, denn das war Abseits! Bei sport.ard.de heisst es: "Das macht ein Weltklasseteam aus: Eine halbe Stunde komplett enttäuscht, dann wie aus dem Nichts ein Treffer." Aber auch: "Respekt trotzdem für die aufopferungsvoll kämpfenden Ghanaer. Das 2:0 gibt den Spielverlauf überhaupt nicht wieder. Brasilien enttäuscht trotz seiner cleveren Vorstellung, Ghana wäre etwas mehr Glück im Abschluss zu wünschen." [...]

    Fussball-WM Blog » Blog Archiv » “Ber-lin, Ber-lin, ich fahre nach Berlin…!” (27. 6. 06) - Dienstag, 27. Juni 2006 at 21:10 Uhr
  2. Eingeölt und angeschmiert
    26.06.2006

    Der italienische Mann, nennen wir in Luigi Forello, ist eine parasitäre Lebensform. Er ist nicht in der Lage, ohne fremde Hilfe zu überleben. Irgendwo saugt er sich immer fest. Und dann lässt er sich fallen. Gern auch auf dem Fußballplatz. Luigi Forello ist fortgesetzt damit beschäftigt, seine Hilflosigkeit zu zeigen. Das fängt schon beim Namen an. Wer nicht Luigi heißt, hört auf “Andrea” oder “Luca”.

    Luigis vorrangiges Lebensziel ist das Vermeiden von Anstrengung. Liebstes Wirtstier ist “La Mama”, seine großbrüstige Erzeugerin, die ihm seine halbseidenen Socken wäscht und jeden Tag Nudeln kocht, mit dick Soße drauf. Wenn er ungefähr 30 Jahre alt ist, wechselt der italienische Mann die Köchin. Er heiratet, um sich fortzupflanzen. Die Folgen sind grausam. Eine ehemals strahlend schöne Italienerin verwandelt sich binnen weniger Monate in eine breithüftige Küchenmaschine – eine neue Mama. Das ist ihm aber egal, denn Luigi ist mit der Teilnahme an einem Autokorso beschäftigt, sofern sein klappriger Fiat es bis dahin schafft. Zum Essen ist er aber wieder da.

    Beim Sport ist unser Luigi besonders tückisch, wie man jedes Jahr millionenfach an den Stränden der Adria beobachten kann. Er braucht Stunden, um seinen schmächtigen Körper und das Haupthaar einzuölen, seinen Rücken von Fellresten zu befreien und sein wenig spektakuläres Gemächt in eine viel zu enge Badehose zu stopfen. Dann stolziert er stundenlang umher, um schließlich maximal fünf Minuten beim Strandfußball mitzumachen. Er springt wie ein Wahnsinniger umher, imitiert brüllend Gesten, die er im Fernsehen gesehen hat, trifft den Ball höchst selten, die Knochen der anderen dafür umso härter.

    Weil er schnell erschöpft ist, genügt ihm die leiseste Berührung eines Gegners, um melodramatisch zu Boden zu gehen. Noch im Stürzen wirft er einen Blick ringsum, ob im Publikum genügend Menschen sind, insbesondere Frauen, die ihn bemitleiden und wieder aufpäppeln. Schmachtende Blicke deutscher Urlauberinnen sind die Lebensgrundlage des italienischen Mannes.

    Insofern geschah gestern nicht Ungewöhnliches. Fabio Grosso fiel im Strafraum und grinste noch im Fallen. Der nicht minder ölige Francesco Totti verwandelte dann den Elfmeter gegen Australien. Danach lutschte er am Daumen. Das ist normal bei italienischen Männern. Es war wie immer.

    Am Freitag werden die kickenden Holzfäller aus der Ukraine eingeölt und angeschmiert. So schlawinern sich die Italiener mal wieder bis ins Halbfinale. Dann, liebe Luigis, ist allerdings Feierabend. Wir haben da noch ein paar Rechnungen vom letzten Italien-Urlaub offen.

    Kurt - Donnerstag, 29. Juni 2006 at 1:27 Uhr
  3. 1. Der Artikel stammt aus Spiegel Online, er wurde übersetzt und von den italienischen Spielern gelesen und sie haben in allen italienischen Zeitungen angekündigt auf dem Platz gegen uns die Antwort zu geben. Was dann auch passiert ist …

    2. Auch das alle deutschen Zeitungen geschieben haben, das der Elfer vollkommen zu unrecht gegeben wurde hat die italienische Mannschaft sehr motiviert.

    Der Elfmeter war nicht unberechtigt, der australische Verteidiger schlagt mit dem linken ellenbogen nach hinten aus und trifft Grosso am Knie, der Schiri stand 3 Meter daneben. Klar lässt sich Grosso, durch den Ellenbogen leicht ins straucheln gekommen sofort fallen.

    Hier auch auf Video, mit Wiederholung!

    http://www.youtube.com/watch?v=wzGMTD4ZufQ&search=Huang%20Jianxiang

    Die Italiener sind dank unserer besch.. Presse erst in die richtige Motivation gekommen … daher auch die Rache der ital. Medien mit Frings.

    Martin - Freitag, 7. Juli 2006 at 14:45 Uhr