Julius-Hirsch-Preis foerdert Projekte gegen Fremdenfeindlichkeit!
Sein Geburtstag jährte sich am Montag. Am 7. April 1892 wurde der deutsch-jüdische Kaufmann und Fußball-Nationalspieler Julius Hirsch in Achern geboren.
Bereits im Alter von 18 Jahren gehörte er zu den bekanntesten Stürmern in Deutschland, wurde Deutscher Meister und Nationalspieler. Zu den Höhepunkten seiner sportlichen Laufbahn zählte ein weiterer Meistertitel 1914 und die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1912. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Julius Hirsch ab 1933 Schritt für Schritt entrechtet, gedemütigt und verfolgt. 1943 wurde er ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Er kehrte nicht zurück. (…)
Auch in der Saison 2007/ 2008 sind neben dem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro zahlreiche Sachpreise für Vereine, Initiativen und Einzelpersonen ausgelobt, die sich im Fußballjahr 2007/2008 für Toleranz und Menschwürde eingesetzt haben. Die Sieger des Julius-Hirsch-Preises 2008 werden in diesem Jahr am Rande des Länderspiels der Nationalmannschaft gegen England am 19. November in Berlin feierlich ausgezeichnet. Bewerbungen können online sowie per Post noch bis zum 30. Juni 2008 beim DFB eingereicht werden.
































[...] GEGEN ANTISEMITISMUS IM FUSSBALLDas Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes urteilt am heutigen Donnerstag über die "Juden-Jena"-Rufe beim Halleschen FC. Derweil wird Ärger über die Funktionäre laut. Die hätten in der Vergangenheit bei vergleichbaren Vorkommnissen weggehört. (…) Die erfolgreichste Mannschaft der Oberliga ist derzeit der HFC. Die Tabellenführung wird der Hallesche Traditionsklub aber bald los sein. Das Sportgericht will den Hallensern drei Punkte abziehen wegen antisemitischer Rufe im Spiel gegen Jenas zweite Mannschaft. – fussballwmblog.de fordert: Antisemitismus die Rote Karte zeigen! [...]
Fussball-WM Blog » Blog Archiv » Gegen Antisemitismus im Fussball! - Dienstag, 6. Mai 2008 at 2:50 Uhr