kurier.at zu Rassismus im Fussball:

Einen interessanten Beitrag fanden wir heute auf kurier.at:

Mit Problemen anderer Art hat es die italienische Serie A zu tun. (…) Doch die so genannten "Kurven" zeichnen am Stiefel ein anderes Bild. Vereine wie Lazio Rom oder Hellas Verona werden seit Jahren von Fanclubs mit rechter Gesinnung unterstützt. Die "Irriducibili" von Lazio etwa zieren ihr Vereinsheim mit einem Portrait von Benito Mussolini. Woche für Woche kommt es zu Beschimpfungen, in extremen Fällen sogar zu Übergriffen, gegen Spieler mit anderer Herkunft und Hautfarbe. Die Clubführung von Hellas Verona verzichtete gar über Jahre, aus Angst vor den eigenen Fans, auf die Verpflichtung dunkelhäutiger Spielern. Auf der anderen Seite stehen Städte wie Bologna, einer traditionell politisch linken Hochburg, deren Fans kommunistischen Idolen wie "Che" Guevara und Karl Marx huldigen. Erwähnenswert ist aber auch die Tatsache, dass Fans mehrerer Vereine alljährlich die "Mondiali Antirazzisti" organisieren. Eine "Weltmeisterschaft gegen den Rassismus", an der jedes Jahr Fans von über 1000 Clubs aus aller Welt teilnehmen. (…)

Ein Kommentar

  1. Rassismus im Fußball ist leider immer wieder ein Thema. Es bleibt vor allem an den anderen Fans, nicht wegzuschauen sondern sich gegen diese rechten Pseudo-Fans zu stellen.

    Markus Thies - Mittwoch, 28. Mai 2008 at 13:49 Uhr

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