NRW-Minister Armin Laschet: entschlossenes Handeln gegen Neonazis!
Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft hat Nordrhein-Westfalens Integrations- und Jugend-Minister Armin Laschet unterstrichen, dass es in NRW keine No-Go-Areas gebe. Gleichwohl müsse die Bevölkerung zeigen, dass die Haltung der Rechtsextremen nicht akzeptiert werde. Laschet: "Schlimm wäre ein dumpfes Gefühl der Rechtsextremen, sie seien Vollstrecker einer allgemeinen Stimmung in der Bevölkerung. (…)" Gefordert sei "entschlossenes Handeln": Rechtsfreie Räume, vor denen man ausländische Touristen warnen muss, dürfe es nicht geben. Notfalls müssten die betroffenen Länder doppelt so viele Polizisten in diese Gegenden schicken, sagte der CDU-Politiker im Gespräch mit der WAZ. Fakt sei, dass es hier in NRW keinen Ort gebe, vor dem man Ausländer warnen müsse: "Unsere Lage unterscheidet sich erheblich von der in einigen östlichen Bundesländern. Jeder kann in NRW bis ins letzte Dorf gehen, ohne gefährdet zu sein." Denn erfreulicherweise gibt es in NRW etliche (Fan-)Projekte, bspw. das Internettagebuch www.fussballwmblog.de zur Fussball-WM. Es hat v. a. den Sinn, junge Fans gegen Rassismus rund um und im Stadion zu sensibilisieren. Norbert Ordyk und seinen 15 Freunden geht es dabei darum, zu gewaltfreiem Widerstand gegen Neonazi-Aufmärsche während diverser WM-Spiele in NRW aufzurufen, wie auch Laschet dies dieser Tage getan hat. Der Berliner CDU-Spitzenkandidat Friedbert Pflüger befürchtet, dass rechte Gewalt die Fußball-WM überschatten könnte. "Ich habe Angst, dass die Glatzen uns die WM kaputt machen", sagte er in der N24-Sendung "Was erlauben Strunz". Die Rechtsextremen müssten daher isoliert werden.































