Rassismus: Strafen für Alemannia und Borussia!

Wir berichteten bereits über die Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss und das von Präsident Dr. Zwanziger angekündigte härtere Vorgehen gegen Rassismus im Fußballstadion. Das DFB-Sportgericht ist heute zwar unter den Forderungen der Ankläger geblieben, hat aber Alemannia Aachen zur Zahlung von 50.000 und Borussia Mönchengladbach zu einer Geldstrafe von 19.000 Euro verdonnert. Man muss nicht zweimal sagen, dass dieses Geld an Projekte des Deutschen Fußball-Bundes gegen rassistische Schmähungen gehen sollte, die Initiativen wie unsere unterstützen.

Alemannia Aachen hatte nach den Vorkommnissen sein Engagement gegen Rassismus ausgeweitet. Auf der Internet-Seite tivoli.ac haben bislang rund 4000 Menschen ihre Namen eingetragen, um damit ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Eine Liste mit diesen Einträgen will der Verein nach dem Samstag-Spiel gegen Mitaufstieger VfL Bochum DFB-Präsident Theo Zwanziger zur Verfügung stellen, teilte die Alemannia ebenfalls am Mittwoch mit. "Herr Zwanziger hat von den Vereinen größeres Engagement gegen Rassismus eingefordert und sich zum laufenden Verfahren ausführlich geäußert. Die Stimmen unserer Fans sind das richtige Signal in dieser Angelegenheit", sagte Alemannia-Geschäftsführer Bernd Maas. Die Aktion "Rassismus hat bei uns keinen Platz" werde bis zu der Partie gegen Bochum ausgeweitet.

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