Rechtsextremismus auf deutschen Fußballplätzen!
Politiker und Fachleute mahnen: Antisemitismus und Rechtsextremismus kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Tiraden auf deutschen Fußballplätzen und Rassismus in Russland sind nur zwei Beispiele – eine Bestandsaufnahme in Berlin. (…) Der SPD-Bundestagsabgeordnete Gert Weisskirchen, persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden für die Bekämpfung des Antisemitismus und Initiator des Forums, kritisiert gegenüber dem Tagesspiegel den für den morgigen Sonntag und damit am Gedenktag für die Opfer der NS-Herrschaft geplanten Faschingsumzug in München als „Störung“. Auf die Frage nach dem umstrittenen Verhalten des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude, auch ein SPD-Mann, sagt Weisskirchen, er hätte sich „mehr Klugheit“ gewünscht. (…) Ein weiteres Phänomen antisemitischer Kriminalität in der Bundesrepublik kommt ebenfalls zur Sprache: Judenhass im Fußball. Der jüdische Verein TuS Makkabi Deutschland sei mit seinen Ortsverbänden in den regionalen Ligen regelmäßig Beschimpfungen durch gegnerische Fans und Spieler ausgesetzt – mit Sprüchen wie „deine Oma ist in Auschwitz gestorben“. Im September 2006 brachen die Spieler des Berliner TuS Makkabi ein Spiel ab, weil sie permanent beleidigt wurden. Es gebe in den Stadien von Vereinen der unteren Ligen regelmäßig antijüdische Gesänge, sagt Martin Endemann vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF). Außerdem verstärke die NPD ihre Propaganda im Umfeld der Arenen. (…)
































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www.weisse-rose.info » Blog Archiv » Pressespiegel gegen Rechtsextremismus 1/08: - Sonntag, 17. Februar 2008 at 3:47 Uhr