Solidarisches Südafrika – Mandela unterstützt Anti-Rassismus-Tage!
Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela hat die Anti-Diskriminierungskampagne des Fußball-Weltverbandes FIFA gelobt und seine Unterstützung signalisiert:
`Wir begrüßen diese wichtige FIFA-Initiative sehr. Nein zu Rassismus kommt zur richtigen Zeit, denn die Menschheit ist von dieser Geißel noch immer nicht befreit. Sport kann viel Gutes bewirken und im Kampf für die Menschenrechte eine Führungsrolle einnehmen´, sagte Südafrikas ehemaliger Staatspräsident.
Mandela versprach der FIFA, die `vollste Unterstützung´, auch wenn er selbst nicht in Deutschland dabei sein kann. `Es ist klar, dass die Weltmeisterschaft das Problem nicht lösen wird, doch sie setzt ein klares Zeichen. Diese Initiative bewegt uns alle. Es ist großartig, dass die FIFA unseren Kampf unterstützt´, meinte der Südafrikaner Tokyo Sexwale, der sich für die Durchsetzung der Menschenrechte einsetzt und dem lokalen Organisationskomitee für die WM 2010 in Südafrika angehört.

Die FIFA hatte die Viertelfinals (30. Juni und den 1. Juli) zum diesjährigen FIFA-Tag gegen Diskriminierung erklärt, um an ein Milliardenpublikum eine unmissverständliche Botschaft gegen Rassismus zu richten. Bei allen Viertelfinalspielen werden die Spielführer jeweils eine Erklärung verlesen, in der sie Rassismus nicht nur im Fußball, sondern in der ganzen Gesellschaft klar verurteilen. Die beiden Teams und die Spieloffiziellen werden zudem ebenfalls vor dem Anpfiff gemeinsam mit einem Spruchband mit der Aufschrift `Nein zu Rassismus´ posieren. Norbert Ordyk von fussballwmblog.de: "Dass Nelson Mandela, Idol der jungen Generation, diese Aktivitäten gegen Intoleranz untwerstützt, macht Mut! Es ermutigt uns, unsere alltägliche Arbeit für Frieden und Völkerfreundschaft fortzusetzen!"
































