Strassenfussball-WM Festival’06 hat heute in Kreuzberg begonnen!
streetfootballworld – ein Projekt der Stiftung Jugendfußball
Am Strand von Rio, in den Vororten Nairobis, auf Bolzplätzen in Berlin – überall wird gekickt und gebolzt.
Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – darunter immer mehr Mädchen – sind Straßenkicker. streetfootballworld bringt sie zusammen: Gemeinsam mit der Stiftung Jugendfußball von Jürgen Klinsmann wird seit 2002 ein weltweites Netzwerk von Straßenfußball-Projekten aufgebaut. Inzwischen gehören dem Netzwerk bereits über 80 Straßenfußball-Projekte und -Initiativen an. Sie setzen den Fußball ein, um soziale und gesellschaftliche Ziele zu erreichen und jungen Menschen rund um den Globus neue Perspektiven zu eröffnen. Schwerpunkte sind zum Beispiel Fußball und Umweltschutz (Kenia), Fußball für Toleranz (Deutschland), Fußball gegen Gewalt (Kolumbien) oder Fußball gegen HIV/AIDS (Südafrika). Über das Netzwerk von streetfootballworld treten die Projekte aus ihrer Isolation, sie können ihre Arbeit präsentieren und profitieren vom Know-how der anderen.
Das "streetfootballworld festival 06" – die 1. Straßenfußball-Weltmeisterschaft
Parallel zur FIFA WM 2006™ wird die Arbeit der Projekte erstmals für eine Weltöffentlichkeit sichtbar: Vom 2. bis 8. Juli 2006 findet in Berlin die 1. Straßenfußball-Weltmeisterschaft statt. 24 Teams aus dem Netzwerk nehmen daran teil. In einem eigens erbauten Bolzplatz-Stadion (2200 Stehplätze) im Stadtteil Kreuzberg spielen sie um die Copa Andrés Escobar. Der Pokal ist benannt nach dem kolumbianischen Abwehrspieler, der 1994 nach seinem Eigentor bei der FIFA WM erschossen wurde. Der Mord an Escobar gab den Anstoß für den Aufbau des Straßenfußball-Netzwerks. Beim "streetfootballworld festival 06" geht es um Kicken und mehr: Filme und Fotos, gezeigt auf Großleinwand im Stadion, geben Einblick in die Vielfalt der (Straßenfußball-)Kulturen. Auf dem Festivalgelände können sich die Besucher über die Arbeit in den Projekten informieren. Das streetfootballworld festival 06 ist Beitrag des Kunst- und Kulturprogramms zur FIFA WM 2006™.
Eine Straßenfußball-WM im eigenen Stadion, mit 200 Spielerinnen und Spielern sowie mehreren tausend Besuchern pro Tag stellen eine besondere Heraus- forderung für die Organisatoren von streetfootballworld dar – nicht nur logistisch, sondern auch finanziell. Gut zwei Wochen lang bleiben die 22 Mannschaften in Berlin, untergebracht in einer eigens für sie umgebauten Schule
und verpflegt direkt am Stadion. Um die Zeit in Deutsch- land auch außerhalb des Spielfelds so interessant wie möglich zu gestalten, wurde für jedes Team ein individuelles Programm erarbeitet. Alle Kosten ab Ankunft am Flughafen werden von streetfootballworld getragen. Da die Teams die Anreise nach Deutschland aus eigener Kraft finanzieren müs-sen, werden auch ihre ohnehin knappen Budgets in diesem Jahr besonders strapaziert.
Die Idee von streetfootballworld
streetfootballworld knüpft Ballkontakte: Straßenfußballer aus Kenia holen sich Tipps von der Street League in London, Jugendliche aus Argentinien kicken mit Projektpartnern aus Deutschland. streetfootballworld organisiert von Berlin aus den Austausch zwischen den Projekten, plant gemeinsame Events und bietet eine Plattform für die kontinuierliche pädagogische und wissenschaftliche Begleitung. Die Straßenfußball-Projekte arbeiten weltweit nach ganz unterschiedlichen Methoden. Bei der Street League in London können die Spieler die in der Liga erzielten Punkte eintauschen – für Freizeit- und Computerkurse oder einen Trainingsanzug. In Kenia wird der Einsatz für die Umwelt (wie Müllentsorgen oder Abwasserkanäle bauen) mit Punkten für die Meisterschaft belohnt. In Nigeria und Ruanda wird Straßenfußball mit Aids-Aufklärung kombiniert. In Kolumbien darf nur auf den Platz, wer waffen- und drogenfrei ist. Und bei der Methode „Straßenfußball für Toleranz“ in Deutschland geht ohne Mädchen gar nichts: Tore der Jungen zählen nur, wenn auch ein Mädchen trifft. Fußball überwindet soziale, politische und räumliche Grenzen – die Arbeit von streetfootballworld zeigt dies auf nachdrückliche Weise. Und das Netzwerk wächst weiter. Das Ziel nach dem "festival06" in Berlin: die zweite Straßenfußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
Vom Fußball lernen
„Spielend zur Persönlichkeit“ ist das Motto der Stiftung Jugendfußball. Sie will Kindern und Jugendlichen die Faszination des Spiels mit dem runden Leder vermitteln und sie über den Vereinssport hinaus fürs Kicken begeistern. Fairplay, Freundschaft und Teamgeist sind dabei genauso wichtig, wie der sportliche Erfolg. Fußball fördert Sozialkompetenz, Kreativität, Durchsetzungsvermögen, geistige und körperliche Fitness – das ist die Kernbotschaft.
Deshalb stehen die Stiftungsgründer von Anfang an fördernd hinter dem Projekt streetfootballworld. „Vergesst das Bolzen nicht“, so Jürgen Klinsmanns Botschaft an die Kids aus aller Welt – denn die Stiftungsidee der ehemaligen Welt- und Europameister von 1990 und 1996 lebt von der Überzeugung, dass junge Menschen vom Fußball für das Leben lernen können.
http://www.fussballwmblog.de/festival-06-fussball-fuer-toleranz-und-gegen-gewalt/
http://www.internetspende.org/de/spenden-wm/
http://www.streetfootballworld.org
www.svz.de/wmspezial/bunt/svz-12094456_1151843183000.html :Straßenfußball-WM in Berlin eröffnet … Steinmeier musste sich Pfiffe und Buhrufe gefallen lassen. Teams aus Ghana und Nigeria waren keine Visa für die Einreise erteilte worden. …!
www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/02.07.2006/2635869.asp :Straßenkicker starten heute in die WM Im Stadion in Kreuzberg treten 22 Nationen an.
de.news.yahoo.com/02072006/336/erste-strassenfussball-wm-eroeffnet.html: Mehrere hundert jugendliche Fans forderten Steinmeier auf, die Spielstätte am Mariannenplatz in Kreuzberg zu verlassen. Sie pfiffen, buhten und riefen «Steinmeier raus«, weil die deutschen Botschaften in Ghana und Nigeria die Visa-Anträge mehrerer einheimischer jugendlicher Fußballer mit der Begründung abgelehnt hatten.
www.dw-world.de: Fest der Toleranz mit Wermutstropfen!

































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Fussball-WM Blog » Blog Archiv » festival’06: street soccer against racism! - Sonntag, 2. Juli 2006 at 17:59 Uhr[...] Das streetfootballworld festival 06 war am 2. Juli eröffnet worden. In rund hundert Begegnungen spielten die 22 Teams den 1. Straßenfußball-Weltmeister aus. Organisiert wurde das einwöchige Festival von dem weltweiten Straßenfußball-Netzwerk streetfootballworld. Das festival 06 und die Arbeit von street-footballworld wird maßgeblich unterstützt von der Bundesregierung (Bundesjugendministerium). Mit der FIFA besteht eine strategische Allianz im Bereich Fußball und Entwicklung. Hauptförderer des Projektes sind zudem die Kulturstiftungen des Bundes und der Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Stiftung Jugendfußball mit ihrem Präsidenten Jürgen Klinsmann. [...]
Fussball-WM Blog » Blog Archiv » Kreuzberg: Kenia gewinnt gegen Suedafrika Streetfootball-WM! - Sonntag, 9. Juli 2006 at 17:05 Uhr[...] Das streetfootballworld festival 06 war am 2. Juli eröffnet worden. In rund hundert Begegnungen spielten die 22 Teams den 1. Straßenfußball-Weltmeister aus. Organisiert wurde das einwöchige Festival von dem weltweiten Straßenfußball-Netzwerk streetfootballworld. Das festival 06 und die Arbeit von street-footballworld wird maßgeblich unterstützt von der Bundesregierung (Bundesjugendministerium). Mit der FIFA besteht eine strategische Allianz im Bereich Fußball und Entwicklung. Hauptförderer des Projektes sind zudem die Kulturstiftungen des Bundes und der Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Stiftung Jugendfußball mit ihrem Präsidenten Jürgen Klinsmann. [...]
lIEBER kENIA ALS iTALIEN! : mary - Donnerstag, 12. April 2007 at 4:17 Uhr